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Musikland Niedersachsen stärken – Musikalische Bildung fördern

Land stellt 1,15 Mio. Euro für Kooperationsmodelle zwischen Musikschulen und Kindertagesstätten bereit

Hannover. Der Niedersächsische Landtag hat in einem Entschließungsantrag die Bedeutung der musikalischen Bildung für die Entwicklung des Menschen hervorgehoben. Der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dr. Karl-Ludwig von Danwitz findet, dass sich das Musikland Niedersachsen in den letzten Jahren bereits gut entwickelt habe. Dennoch seien weitere Anstrengungen notwendig.

Damit auch in Zukunft viele junge Menschen den Weg zur Musik fänden, müsse schon in den Kindertagesstätten und Schulen für gute musikpädagogische Angebote gesorgt sein. Ergebnisse der Hirnforschung zeigten, dass Musik die Persönlichkeitsentfaltung eines Menschen und seine sozialen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten positiv beeinflusse. „Aktives Singen und Musizieren fördert die Intelligenz, die Gedächtnisleistung, die Kreativität, das räumliche Denken und die mathematischen Fähigkeiten”, betonte der CDU-Bildungsexperte.

Ziel müsse es daher sein, jedem Kind, unabhängig von seiner sozialen Herkunft, früher und intensiver als bisher einen Zugang zur musikalischen Bildung zu ermöglichen. Mit dem Projekt „Wir machen die Musik” hat die Landesregierung ein Vorhaben auf den Weg gebracht, um Kooperationsmodelle zwischen Musikschulen und Kindertagesstätten zu entwickeln. Für das auf Niedersachsen zugeschnittene Modell habe der Landtag daher im vergangenen Jahr 0,5 Millionen Euro und in diesem Jahr 1,15 Millionen Euro bereitgestellt. „Damit stärken wir Niedersachsen weit über die musikalische Bildung hinaus”, erklärte Karl-Ludwig von Danwitz.

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