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Opposition ist beim Thema Tierschutz doppelzüngig

Karl-Heinrich Langspecht (CDU): "Möglicherweise gefälschte Bilder einer Tierschutzorganisation reichen aus, um offensichtlich jedes Augenmaß für sachliche politische Arbeit zu verlieren."

Hannover. „Doppelzüngigkeit” hat der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Heinrich Langspecht der Landtagsopposition beim Thema Tierschutz vorgeworfen. Möglicherweise gefälschte Bilder einer Tierschutzorganisation reichen aus, um offensichtlich jedes Augenmaß für sachliche politische Arbeit zu verlieren.

Es könne keine Rede davon sein, dass CDU und FDP etwas „hintertreiben” wollen. „Uns geht es um sachliche Aufklärung der Vorwürfe”, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Zum Sachverhalt habe die Ministerin den zuständigen Agrarausschuss des Niedersächsischen Landtages in der vergangenen Woche ausführlich informiert und zu den aufgeworfenen Fragen Stellung genommen. Alles Weitere könne in den folgenden regulären Sitzungen des Agrarausschusses aufgearbeitet werden. Dazu brauche es keine Sondersitzungen, so der CDU-Agrarexperte.

Die Opposition lasse jede Kritik an Tierschutzorganisationen vermissen, die leidende Tiere in irgendeinem Stall filmen und dann sterbend ihrem Schicksal überlassen. Darüber hinaus lehnen sie entschlossenes Handeln gegen Gewalt ab. Erst heute ist der Versuch von CDU und FDP an der Landtagsopposition gescheitert, mit einer gemeinsamen Resolution den Brandanschlag auf den Hähnchenstall in Sprötze bei Buchholz zu verurteilen. „Wer unter dem Deckmantel des angeblichen Tierschutzes Leid von Tier und Menschen in Kauf nimmt, argumentiert doppelzüngig und zynisch”, so der CDU-Abgeordnete. Es sei bedauerlich und nicht zu akzeptieren, dass Gewalt von so genannten Tierschützern als „einzige Sprache” bezeichnet werde und es im Parlament nicht zu einer Beratung komme, ergänzte der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke.

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